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Katalog-Nr.
41 |
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Le Corbusier (La Chaux-de-Fonds 1887-1965 Roquebrune F) |
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Komposition. 1949-56. |
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Collage, Gouache und Tusche auf Papier. |
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U.r. mgr. und dat. "L-C 49-56". Gerahmt. |
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50 x 35 |
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CHF 40'000.– / 30'000.– |
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Provenienz: Heidi Weber, Zürich Sammlung Urfer |
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Katalog-Nr.
42 |
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Bänninger, Otto Charles (1897 Zürich 1973) |
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Tänzerin. Paris, 1927. |
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Bronze, grün patiniert. |
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Auf der Sockelplatte hinten mgr. und dat. "OB Paris 1927". |
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H = 31; B = 17; T = 8 |
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CHF 6'500.– / 4'000.– |
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Katalog-Nr.
43 |
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Bänninger, Otto Charles (1897 Zürich 1973) |
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Sich dehnender weiblicher Akt. 1953. |
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Bronze, grün patiniert. |
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Auf Sockel unter linkem Fuss mgr. und undeutl. dat. "53". |
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H = 43; B = 31; T = 15 |
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CHF 9'000.– / 6'000.– |
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Katalog-Nr.
44 |
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Amiet, Cuno (Solothurn 1868-1961 Oschwand) |
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"Der Jüngling". Figur zum Jungbrunnen. 1916. |
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Öl auf Lwd. |
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U.r. mgr. und dat. "CA 16". Gerahmt. |
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206 x 106 |
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CHF 300'000.– / 200'000.– |
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Rücks. auf Chassis sig., nochmals dat. und bez.: "C. Amiet / 1916 / Der Jüngling".
Sowohl durch unsere Auktionen als auch durch unsere Ausstellungen ist Cuno Amiet zu einer unserer eigentlichen Kompetenzen geworden. So gingen in den letzten Jahren von der berühmten „Sophie“ bis hin zu mehreren der frühen Winterlandschaften einige seiner wichtigsten Werke durch unsere Hände. Umso mehr freuen wir uns, Ihnen diesmal drei treffliche Arbeiten, welche aus dem Besitz des engsten Umfeldes des Künstlers stammen und nie im Handel waren, anbieten zu dürfen, darunter das grossformatige Hauptwerk „Jüngling“ - ein Gemälde von musealer Bedeutung!
Cuno Amiet erhielt 1910 den Auftrag für die Ausmalung der Loggia des Zürcher Kunsthauses, was zu diesem Zeitpunkt einen vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere darstellte. Der 42 jährige galt nun unbestritten als bedeutendster Schweizer Künstler seiner Generation nach Hodler. Die definitive Bildfolge mit dem Thema Jungbrunnen wurde erst 1917 vollendet und bildete die Quintessenz aus jahrelangen Vorarbeiten. Das Sujet beschäftigt sich mit den Lebensaltern und deren Umkehrung. Ging es Amiet dabei nicht darum, die Kunst als eigentlichen Jungbrunnen darzustellen? Das vorliegende Gemälde entspricht sowohl im Motiv als auch in der Grösse ganz dem „Jüngling“ aus der Kunsthaus-Folge. Wird in der Zürcher Fassung der Hintergrund reduziert, so stellt Amiet in unserem Werk die Figur in einen Obstgarten. Die roten Stämme des Gartens erinnern an die berühmte „Obsternte“ von 1914 (heute in der Fondation Saner, Studen). Sie war ursprünglich ebenfalls für das Zürcher Kunsthaus gedacht.
Die grosse Bedeutung, die Amiet diesem „Jüngling“ beimass zeigt sich darin, dass der Künstler diese Figur nochmals in seinem wichtigen Werk „Das Entzücken“ im Jahre 1922 verwendete (dieses Gemälde blieb bis 1931 in der Sammlung O. Miller, Biberist, wurde dann 1931 leider in der Ausstellung im Glaspalast München ein Opfer des Brandes).
Das Gemälde ist auch ein Beweis für Amiets stete Auseinandersetzung mit der Gegenwart - für das Bestreben, die offizielle Kunst, die durch Hodler vorgegeben war, in eine neue Form zu bringen.
Es ist ein wunderbares Gemälde im Spannungsfeld seiner Freunde Hodler und Jawlensky! |
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Katalog-Nr.
45 |
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Wacker, Rudolf (1893 Bregenz 1939) |
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Weiblicher Akt. 1935. |
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Rötel auf Papier. |
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U.r. mgr. und dat. "RW 35". Gerahmt. |
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49 x 35 |
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CHF 7'500.– / 4'000.– |
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Katalog-Nr.
46 |
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Wacker, Rudolf (1893 Bregenz 1939) |
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Selbstbildnis, am Tisch sitzend. |
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Blaue Kreide auf Transparentpapier. |
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U.r. mgr. "RW". Gerahmt. |
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33 x 25 |
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CHF 7'500.– / 4'000.– |
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Entstand in Berlin in der Zeit Januar - März 1923. |
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Katalog-Nr.
47 |
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Gehr, Ferdinand (Niederglatt 1896-1996 Altstätten) |
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"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" 1982. |
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Tempera auf Lwd. |
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U. dat. und sig. "82 F. Gehr". Gerahmt. |
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100 x 70 |
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CHF 35'000.– / 25'000.– |
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Verso o.l. datiert "Februar 82". Ausstellungen: Kunstverein St. Gallen, Kunstmuseum, 1988 Kunstverein St. Gallen, Kunstmuseum / Gulbenkian-Stiftung, Lissabon, 2001 (Nr. 41). Lit.: Ferdinand Gehr 1896-1996. Kunstmuseum St. Gallen
Ferdinand Gehr setzte sich besonders mit den Werken des deutschen Expressionismus auseinander, wie auch mit den Arbeiten von Cézanne, Picasso, Matisse und Jean Arp, mit dem ihn eine persönliche Freundschaft verband.
Ohne Zweifel ist F.G. der bedeutendste Erneuerer der sakralen Kunst im 20. Jahrhundert. In einfachsten Formen stellt er das wesentliche des christlichen Glaubens dar. In unmittelbar verständlicher Farbsymbolik zeigt Gehr das Geheimnis des Daseins. Seine Farben lassen uns die Kraft und die Liebe Gottes fühlen.
Diese Werke sind Ausdruck der Nächstenliebe, die in allen Religionen ihre Quelle hat.
Mit der dieser bedeutenden Arbeit gelingt Ferdinand Gehr ein Werk von höchster Ausdruckskraft!
"Die in den Evangelien beschriebene Finsternis bestimmt die Atmosphäre
des Bildes. Vom Schwarz hebt sich der gelbe Körper Jesu kontrastreich ab.
In Teile zerrissen, vermittelt er den Eindruck des schmerzhaften
Todeskampfes, dem Christus mit dem bitteren Ausruf "Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?" erliegt. (Matthäus 27,46)
Der rote Streifen steht symbolhaft für Gottvater, während das in der
Heiligen Schrift geschilderte Beben mit zwei grauen Rechtecken umgesetzt
wird. Die Dramatik des Geschehens findet in der Diagonalität der Linien
und dem spiralförmig bewegten schreienden Christus Ausdruck."
Zitat von Franz Zelger, aus dem Buch „Ferdinand Gehr 1896 – 1996“: |
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Katalog-Nr.
48 |
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Gehr, Ferdinand (Niederglatt 1896-1996 Altstätten) |
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Dahlien. 1982. |
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Aquarell auf Papier. |
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U. Mitte dat. und sig. "82 F. Gehr". Gerahmt. |
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46 x 42 |
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CHF 16'000.– / 10'000.– |
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Katalog-Nr.
49 |
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Gehr, Ferdinand (Niederglatt 1896-1996 Altstätten) |
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"Volk Gottes". 1971. |
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Tempera auf Lwd. |
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U. Mitte dat. "LXXI", daneben sig. "F. Gehr". Gerahmt. |
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90 x 140 |
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CHF 40'000.– / 28'000.– |
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Verso o.r. dat. "März 71". Das Bild wurde 1997 ausgewählt für das Titelbild auf dem Schutzumschlag des Buches "Ortskirche unterwegs. Das Bistum St. Gallen 1847-1997, Festschrift zum hundertfünfzigsten Jahr" (F.X. Bischof / C. Dora). |
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Katalog-Nr.
50 |
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Dietrich, Adolf (1877 Berlingen 1957) |
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Zwei Eichhörnchen. 1950. |
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Öl auf Pavatex. |
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U.l. sig. und dat. "Ad. Dietrich 1950". Gerahmt. |
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65 x 55 |
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CHF 90'000.– / 60'000.– |
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Seine künstlerische Tätigkeit begann Adolf Dietrich mit der Darstellung von Tieren. Mit ihnen fühlte er sich während seines ganzen Lebens auf besondere Weise verbunden. Er zeigte sie immer wieder in seinen Werken, in allen Variationen und in einer Bildsprache, die der Betrachter allein emotional verstehen kann.
In der idyllischen Frühlingslandschaft über dem Untersee beobachtet er das Spiel der beiden Eichhörnchen auf einer Föhre, während an einem Ast die Haubenmeise emsig nach Käfern sucht – vor dem Hintergrund der Blumenwiese mit zwei Rehen.
Dies sind alles Lieblingsmotive von Adolf Dietrich, die er im vorliegenden Werk auf einzigartige Weise zusammengefasst hat. Er hat seine schlichten Empfindungen in dieses Gemälde von zeitloser Anmut umgesetzt.
Ausstellung: Kunstmuseum St. Gallen, 12 Ostschweizer Künstler, Adolf Dietrich Sonderschau, 1954/55 (Nr. 164). Lit.: H. Ammann / Chr. Vögele. Adolf Dietrich. OEuvrekatalog der Ölbilder und Aquarelle. Weinfelden, 1994. S. 332/333. Nr. 50.05.
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