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Online Auktionskatalog «Ausgewählte Werke» 2101
So bieten Sie auf dieser Auktion «Ausgewählte Werke» 2101...
Auktionsbedingungen 2101
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Katalog-Nr. 41  
Liner, Carl Walter (St. Gallen 1914-1997 Appenzell) Bild vergrössern
  "Pietrarossa, Korsika". Dörfliche Szene. 1957.
  Öl auf Lwd.
  U.l. sig. und dat. "Liner 57". Gerahmt.
  89 x 116
  CHF 18000.– / 12000.–
   
  Rücks. auf Chassis betitelt und dat.
      verkauft
 
Katalog-Nr. 42  
Liner, Carl Walter (St. Gallen 1914-1997 Appenzell) Bild vergrössern
  Wissbachtal mit Alpstein. Um 1950.
  Öl auf Lwd.
  U.l. sig. "Liner". Gerahmt.
  65 x 92
  CHF 10000.– / 6000.–
   
      verkauft
 
Katalog-Nr. 43  
Liner, Carl Walter (St. Gallen 1914-1997 Appenzell) Bild vergrössern
  Alpsteinlandschaft im Spätwinter. Blick vom Respass aus.
  Öl auf Lwd.
  U.l. sig. "Liner". Gerahmt.
  81 x 100
  CHF 11000.– / 6000.–
   
      verkauft
 
Katalog-Nr. 44  
Hodler, Ferdinand (Bern 1853-1918 Genf) Bild vergrössern
  Thuner- und Brienzersee mit Freiburgerstier. Um 1888.
  Öl auf Krt. / Holz.
  U.r. mgr. "F.H.". Gerahmt.
  12 x 18
  CHF 60000.– / 40000.–
   
  Am Rd. kleine Beschabungen von Einrahmung.
Beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft unter der Nr. 96'130 als eigenhändige Arbeit von F. Hodler archiviert. Das Gemälde wird im Ergänzungsband des Catalogue raisonné der Gemälde von Ferdinand Hodler, herausgegeben von SIK-ISEA, aufgenommen.
Vgl. Motive in: O. Bätschmann / P. Müller. Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Hrsg. SIK-ISEA, 2008. Bd. 1, Die Landschaften. S. 174-177, Nrn. 155-158.

Kommentar
«Thuner und Brienzersee mit Freiburgerstier» setzt sich aus zwei Motiven zusammen, die Hodler vorher auch einzeln verwendet hatte: Der Hintergrund zeigt den Blick vom Aussichtspunkt Äbnit oberhalb von Därlingen. Diese Ansicht hat der Maler1887/88 den in einem seiner ersten wirklich „typischen» Landschaftsgemälde widergegeben. Es sollte die Grundlage für die späteren Thunerseebilder werden.
In diese Landschaft setzt der Künstler fast ikonisch seinen mächtigen Freiburger Stier. Auch diesen hatte er schon vorher in verschiedenen Fassungen auf freiem Feld gemalt. Hodler vollzieht damit einen expliziten Bruch mit der Tiermalerei seiner Zeit, die das Tier möglichst naturalistisch in seine Umgebung einfügt. Bei ihm wird der Stier zum Symbol, aber auch die Landschaft.
Diese bislang unbekannte Fassung des Stiers am Thunersee ist trotz des kleinen Formats von einer unglaublichen Tiefenwirkung.
Ein kleines Juwel dieses berühmtesten Schweizer Malers.
      verkauft
 
Katalog-Nr. 45  
Liner, Carl August (St. Gallen 1871-1946 Appenzell) Bild vergrössern
  Zwei Kinder vor Landschaft. 1925.
  Öl auf Lwd.
  U.r. sig. und dat. "C. Liner. 25.". Gerahmt.
  50 x 55
  CHF 9000.– / 5000.–
   
  Minime kl. Farbrisse.
      verkauft
 
Katalog-Nr. 46  
Liner, Carl August (St. Gallen 1871-1946 Appenzell) Bild vergrössern
  Marwees. 1902.
  Ölstudie auf Lwd. / Malkrt.
  U.l. später sig. "C. Liner. 02.". Gerahmt.
  35 x 44
  CHF 8000.– / 5000.–
   
  Leichte Knickf. in Lwd. Kl. Farbbesch. teils retouchiert, minime Farbrisse.
      verkauft
 
Katalog-Nr. 47  
Morach, Otto (Solothurn 1887-1974 Zürich) Bild vergrössern
  Positano (IV). Um 1925.
  Öl auf Lwd.
  Gerahmt.
  100 x 81
  CHF 30000.– / 25000.–
   
  Rücks. auf Chassis Stempel Atelier-Nachlass Otto Morach Zürich 1974, Nr. 68.
Lit.: M.-L. Schaller. Otto Morach (1887-1973). Mit einem kritischen Katalog der Staffeleibilder. Solothurn, 1983. S. 194, Nr. 68 (abgebildet).

Kommentar
Otto Morach ist eine der zentralen Figuren der Moderne in der Schweiz. Während seiner Studien in Berlin und Paris setzte er sich mit Expressionismus, Kubismus und Futurismus auseinander und entwickelte daraus eine eigenständige Formensprache. Er war damit in der Schweiz ein wichtiger Impulsgeber und stand im Zentrum der Avantgarde-Bewegung.
Das Gemälde «Positano» zeugt von der Abkehr vom Expressionismus zur Auseinandersetzung mit Surrealismus und magischem Realismus in den 20er Jahren – auch hier wieder ganz auf der Höhe der Zeit.
Im Sommer 1923 verbrachte Morach ein paar Wochen in Positano und war tief berührt vom Einklang von Natur, Architektur und Licht. In einem Brief schrieb er: «Positano im Mondschein, das kann man gar nicht beschreiben, so merkwürdig ist das». Noch Jahre später soll der sonst Schweigsame von der nächtlichen Amalfiküste erzählt haben. Diese Eindrücke wurden in einigen der wunderbarsten Werke der zwanziger Jahre wiedergegeben. Mit dem Gemälde «Positano» ist ihm ein Hauptwerk von magischer Anziehungskraft gelungen.
      verkauft
 
Katalog-Nr. 48  
Morach, Otto (Solothurn 1887-1974 Zürich) Bild vergrössern
  Strasse mit dunklen Bäumen. 30er Jahre.
  Gouache auf festem Papier.
  In Originalrahmen.
  50 x 68
  CHF 7000.– / 5000.–
   
  Auf Deckkrt. Stempel Atelier-Nachlass Otto Morach Zürich 1974, Nr. 198.
(Schaller A 103.)
      verkauft
 
Katalog-Nr. 49  
Morach, Otto (Solothurn 1887-1974 Zürich) Bild vergrössern
  "Losone". Um 1930.
  Öl auf Jute.
  Gerahmt.
  60 x 73
  CHF 25000.– / 20000.–
   
  Lit.: M.-L. Schaller. Otto Morach (1887-1973). Mit einem kritischen Katalog der Staffeleibilder. Solothurn, 1983. S. 218, Nr. 320 (abgebildet).
     
 
Katalog-Nr. 50  
Amiet, Cuno (Solothurn 1868-1961 Oschwand) Bild vergrössern
  Sommerlandschaft mit Kornfeld. 1928.
  Öl auf mit Lwd. kaschiertem Malkrt.
  U.r. mgr. "CA", dat. "28". Gerahmt.
  41 x 68
  CHF 70000.– / 55000.–
   
  Kommentar
«Mein Wesen ist der Gegensatz, das Gleichgeartete ist meinem Wesen fremd». Was Amiet über seinen Charakter und damit über seine Malerei sagt, trifft in sehr schöner Weise auf die Sommerlandschaft mit Kornfeld zu. Das Gemälde lebt von grossen, in sich nuancierten Flächen, die in ihren satten Farben die Üppigkeit eines Spätsommertages wiedergeben.
Das Werk von 1928 weist einmal mehr auf Amiets internationale Bedeutung hin: Kämpfen viele Expressionisten zu dieser Zeit mit einer verflachenden Form und sind die meisten Fauves bereits in matschigen Brauntönen versunken, präsentiert uns Amiet immer wieder neue, erfrischende Bildfindungen, wie diese.
      verkauft
 
 
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